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microDisplay 3 - die Informations- und Konfigurationsschaltzentrale Die neue Version von microDisplay ist ein Teil der aktuellen SILICONSOFTWARE Installationsversion 3.0. Neben neuen, überarbeiteten und erweiterten Hardware-Applets für microEnable III und microEnable III-XXL Framegrabber und zusätzlichen SDK Funktionalitäten, ist microDisplay das Herzstück des Softwarepakets. Das Programm wurde komplett neu entwickelt und gestaltet. Das Ergebnis ist eine Programmumgebung, die sowohl schneller arbeitet, als auch eine einfachere Bedienung ermöglicht. Komplettiert mit dem ebenfalls neuen Programm microDiagnosis präsentiert sich eine Software-Plattform, die die Installation und den Betrieb eines microEnable III Framegrabbers wesentlich vereinfacht. Nach der Installation der microEnable III Framegrabber PCI-Karte sollten Sie beim ersten Start das Analyseprogramm microDiagnose aufrufen, um einen Zustandsbericht über die Karte zu erhalten. Nach einem fehlerfreien Test können Sie mit der Arbeit unter microDisplay beginnen. Ein Assistent wird aufgerufen, der Ihnen die Wahl zwischen einer manuellen Konfiguration und dem Aufruf einer gespeicherten oder der zuletzt verwendeten Konfigurationsdatei überlässt. Entscheiden Sie sich beim ersten Start bitte für die manuelle Konfiguration. Ein zweites Assistentenfenster bietet die Auswahl aus den im PC verfügbaren Framegrabber-Boards und den Applets, die für die jeweilige Hardware zur Verfügung steht. HINWEIS: Bitte beachten Sie falls erforderlich auch die Hinweise zur Eingabe des Lizenzcodes. Das Programm startet mit der Auswahl mit dem auf dem Framegrabber geladenen Applet. In der Standardeinstellung teilt sich der Bildschirm in einen linken Aufnahmebereich, einen rechten Konfigurationsbereich, einem unteren Informationsbereich mit Statusanzeige und Aufnahmesteuerung und einen oberen Bereich mit der Hauptmenü- und Ikonleiste.
HINWEIS: Das Hauptfenster von microDisplay zeigt auf der oberen Fensterleiste die Versionsnummer des Programms an. Halten Sie diese Information im Supportfall bereit.
Eine Neuerung in microDisplay ist die Unterstützung mehrer Framegrabberkarten in einer Instanz des Programms. Hierdurch wird es möglich, an einer zentralen Stelle alle Informationen über die Karten vorliegen zu haben und ein Gesamtsystem zu konfigurieren. Sie können somit alle Kamerafenster gleichzeitig in den Aufnahmebereich einblenden. Erste Aufgabe wird in der Regel die Arbeit im Konfigurationsbereich sein. Dieser Bereich teilt sich in einen oberen Verwaltungsbereich für die Karten und die geladenen Applets, einen mittleren Bereich für die Parametrisierung des Framegrabbers und einen unteren Bereich, der Informationen über die Parameterfunktionen, deren Wertebereiche und der Verwendung im SDK wiedergibt. In der Board-Verwaltung werden alle erkannten und verfügbaren Karten angezeigt. Rote und grüne Felder zeigen die funktionierende Verbindung zu Kameras am jeweiligen Port an. Dieses Feld leuchtet nur dann auf, wenn eine Kamera unter Spannung steht und das CameraLink Kabel korrekt angeschlossen wurde. Mit dem rechten Mausklick kann jederzeit ein Applet ent- und geladen werden. Wählen Sie hierfür das entsprechende Board aus. Ebenso kann die Appletauswahl auch über den Menueintrag angewählt werden. Nach dem erfolgreichen Laden des Applets werden zusätzliche Informationen über die Portzuordnung und -belegung angezeigt. Ein weitere Ikon zeigt an, welches Fenster aktiv ist.
Das mittlere Feld dient der Konfiguration des Framegrabbers. Hierzu sind die Parameter in Gruppen und Untergruppen zusammengefasst. Die Werte werden durch Klick auf das "Plus" Zeichen aufgeklappt. Zur Eingabe der Werte kann der Begriff angeklickt werden. Ein editierbares Textfeld erscheint. Eine alternative Eingabemethode erschließt sich über den rechten Mausklick. Die Anwahl "Add Slider" öffnet ein neue Fenster mit ein Schiebewerkzeug. Die Werte können hiermit graphisch verändert werden. Über dieses Verfahren können mehrere Schieber geöffnet werden. Die direkte Verwaltung der Fenster ermöglicht ein Schließen oder Sortieren der Schieber.
WEITERE BILDER:
Das untere Fenster hat nur Anzeige- und keine Editierfunktionen. Über diesen Bereich erhalten Sie Informationen über die angewählte Funktion, deren Bereichsgrenzen, den Datentyp und die Verwendung in eigenen Anwendungen.
Nach der Konfiguration des Framegrabbers und der Peripheriegeräte Kamera und Trigger, kann die Oberfläche an eigene Vorlieben angepasst werden. Die schmalen Anfasser in den Rahmen des Konfigurations- und Aufnahmebereiches ermöglichen das Minimieren oder horizontale Vertauschen des Konfigurationsfensters. Über das obere Menu mit den Ikonen können diese Funktionen ebenfalls angewählt werden.
WEITERE BILDER:
Mit dem erfolgreichen Laden eines Applets wird ein neues Fenster für die Anzeige der Kamerabilder geöffnet. Dieses Fenster zeigt in seiner oberen Leiste seinen Bezug zu einer Framegrabberkarte, einem Applet und Port an. Im unteren Bereich werden Statusanzeigen und zusätzliche Ikonen zur Aufnahmesteuerung und Fensteranzeige eingeblendet.
Die Statusleiste gibt über sechs Ikonen Informationen über eine vorhandene Kamera-Clock, FVAL, LVAL, ExSync, externen Trigger und Bufferfüllstand wieder. Der Textbereich zeigt Informationen über die aufgenommene Bildnummer, die Bildwiederholrate, die gegenwärtige Aktivität und den Datentransfer an. Diese Angaben helfen, um einen Überblick über die Kommunikation zwischen Framegrabber und den angeschlossenen Peripheriegeräten Kamera, Trigger und PC Host zu erhalten.
Die Aufnahmesteuerung enthält Ikonen zum Starten oder Stoppen von Aufnahmen in verschiedenen Betriebsmodi, die direkt über die Schalter oder das Auswahlfeld angewählt werden können. Bei Anwahl einer Aufnahmemethode aus dem Pulldown-Menü andern sich entsprechend die Schaltflächen. Der Schieberegler ermöglicht eine grafische Kontrolle der Abspielfunktion. Die Aufnahmekapazität ist stark abhängig von der Gesamtperformance des Host PCs. Das Aufnahmefenster kann in seiner Größe und seiner Auflösung verändert werden. Das Standardhandling mit Fenstern verändert die Darstellungsgröße, die Verwendung der Zoom-Schalter oder des Vorauswahlmenüs die Auflösung. Das Histogramm und die Cursor-Informationen geben weitere Information über das dargestellte Bild wieder.
WEITERE BILDER:
HINWEIS: Die lokalen Einstellungen (local settings) beziehen sich auf das jeweilige Fenster, hingegen die generellen Einstellungen (global settings) auf alle Aufnahmefenster und werden als Vorgabewerte verwendet.
Einige speziellen Einstellungen sind über die obere Menüleiste zugänglich. Sie werden bei Verwendung der Applets eingeblendet, die diese Besonderheiten unterstützen. Diese sind z.B. das Shading, der Weißabgleich und die Look-Up Tabelleneinstellungen.
WEITERE BILDER:
Die Konfigurationsdateien spielen für Anwendungen eine zentrale Rolle. In ihr werden sämtliche Einstellungen, die über microDisplay für eine Applikation vorgenommen worden sind, abgespeichert. Diese Datei heißt "microEnable Konfigurationsdatei" (microEnable configuration file) oder abgekürzt auch mcf Datei. Diese kann in microDisplay geladen und weiterhin bearbeitet werden, aber auch in dem SDK als Konfigurationsbasis eingesetzt werden. Dieses erleichtert eine kontinuierliche Arbeit an Anwendungen oder auch die parallele Arbeit an mehreren Projekten unter microDisplay.
microDisplay 3 wurde für eine mehrsprachige Verwendung vorbereitet und kann an regionale Erfordernisse angepasst werden. microDisplay wurde in Hinblick auf die Unterstützung und Kompatibilität neuer Hardware- und Softwareproduktlinien konzipiert und realisiert. Somit ist sie als Basis für neue Softwareerweiterungen vorbereitet. |
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